Preise

Die GSCL-Preise werden alle zwei Jahre verliehen, eine der besten Doktorarbeiten und zwei Auszeichnungen für die beste Bachelor-Thesis.

GSCL-Preis für studentische Abschlussarbeiten

Alle zwei Jahre vergibt die GSCL zwei mit jeweils 400 Euro dotierte Preise für die beste studentische Bachelor-Abschlussarbeit sowie für die beste Master-Arbeit auf dem Gebiet der Sprachtechnologie und Computerlinguistik.

Die Nominierung erfolgt durch eine/n Betreuer/in bzw. Gutachter/in. Aufgerufen sind daher die Dozentinnen und Dozenten an Universitäten und Fachhochschulen aus dem deutschsprachigen Raum, ihre besten Absolventinnen und Absolventen der vergangenen zwei Jahre zur Einreichung einer Zusammenfassung ihrer Abschlussarbeit zu ermuntern. Auf Grundlage eines Begutachtungsprozesses ("blind reviewing") wählen die Mitglieder von GSCL-Vorstand und -Beirat in einer Vorauswahl die besten Arbeiten aus. Diese werden dann von den Autor/innen bei der GSCL-Tagung im Rahmen der Endausscheidung präsentiert. Reisekosten und Tagungsgebühren trägt die GSCL.

Für die Nominierung sind die folgenden Unterlagen im PDF-Format abzugeben:

Folgende Kriterien liegen der Bewertung der Einreichungen für den GSCL-Preis zugrunde:

Bei der Endausscheidung tritt dann die Qualität der mündlichen Präsentation hinzu. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preisträger seit 2001:

2017: Mathias Müller (Zurich, Master): Treatment of Markup in Statistical Machine Translation ; Katarina Ragna Krüger (Potsdam, Bachelor): Assessing the Dimensions of Factuality in Biomedical Text

2015: Edo Collins (Tübingen, Master): Classifying German Noun-Noun Compounds Using Stacked Denoising Autoencoders ; Glorianna Jagfeld (Stuttgart, Bachelor): Towards a Better Semantic Role Labeling of Complex Predicates

2013: Marcel Bollmann (Bochum): Automatic Normalization for Linguistic Annotation of Historical Language Data

2011: Christian M. Meyer (Darmstadt): Combining Answers from Heterogenous Web Documents for Question Answering

2009: Christian Hardmeier (Basel): Using Linguistic Annotations in Statistical Machine Translation of Film Subtitles ; Pierre Lison (Saarbrücken): Robust Processing of Spoken Dialogue

2007: Jette Klein-Berning (Heidelberg): Multilingual Information Retrieval with Latent Semantic Indexing

2005: Hans-Friedrich Witschel (Leipzig): Text, Words, Morphes: Possibilities of Automatic Terminology Extraction

2003: David Reitter (Potsdam): Rhetorical Analysis with Rich-Feature Support Vector Models

2001: Georg Rehm (Osnabrück): Preliminary Considerations for the Automatic Summary of German Texts Using an SGML and DSSSL-Based Representation of RST Relations

GSCL-Promotionspreis zum Gedenken an Wolfgang Hoeppner

Die GSCL vergibt alle zwei Jahre einen Preis für eine herausragende Dissertation im Bereich der Sprachtechnologie bzw. Computerlinguistik. Die Dissertation muss in einem Themengebiet des Faches bzw. seiner Teilgebiete angesiedelt sein.

Ausschreibung 2018

Der Bewerber soll die Dissertation bereits verteidigt haben, allerdings darf die Verteidigung nicht vor Mai 2016 stattgefunden haben. Die Arbeit darf bereits für andere Preise nominiert worden sein. Teilnahmeberechtigt sind alle Dissertationen aus deutschsprachigen Ländern (Deutschland, Österreich und die Schweiz) oder aus anderen Ländern, sofern sie sich mit der deutschen Sprache als Untersuchungsgegenstand befassen.

Der Arbeit müssen folgende Unterlagen (im PDF-Dateiformat) beigefügt sein:

  • die Dissertationsschrift
  • mindestens ein Empfehlungsschreiben (in der Regel von der/dem Erstgutachter/In)
  • Zusammenfassung der Dissertation (max. 10 Seiten)
  • eine Publikationsliste der Doktorandin bzw. des Doktoranden
  • ein Curriculum Vitae

Preiswürdig sind Arbeiten, die einen großen Fortschritt für die Sprachtechnologie und Computerlinguistik bedeuten und das Fach signifikant voranbringen.

Der Preis ist mit 1000,- Euro dotiert.

Einsendeschluss für den Promotionspreis 2018 ist der 30. April 2018, 23:59 Uhr MESZ.

Alle Dokumente sind fristgerecht in deutscher oder englischer Sprache in das Einreichungssystem einzustellen.

Die Mitglieder der Jury wurden vom wissenschaftlichen Beirat der GSCL nominiert. Die Jury setzt sich zusammen aus:

  • Prof. Dr. Chris Biemann, Universität Hamburg
  • Prof. Dr. Norbert Fuhr, Universität Duisburg-Essen
  • Prof. Dr. Iryna Gurevych, Technische Universität Darmstadt (chair)
  • Prof. Dr. Jonas Kuhn, Universität Stuttgart
  • Prof. Dr. Bernhard Schröder, Universität Duisburg-Essen
  • Prof. Dr. Caroline Sporleder, Universität Göttingen
  • Prof. Dr. Angelika Storrer, Universität Mannheim

Die Jury trifft bis Ende Juli 2018 aus den Einreichungen eine Auswahl. Die Preisverleihung wird im Rahmen der KONVENS 2018 stattfinden.

Die Anzahl der Preisträger kann gegebenenfalls erweitert und der Preis geteilt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preisträger seit 2014

2016: Martin Riedl (Technische Universität Darmstadt): Unsupervised Methods for Learning and Using Semantics of Natural Language
Referees: Chris Biemann, Anders Søgaard

2014: Nadir Durrani (Stuttgart): A Joint Translation Model with Integrated Reordering Honorable Mention: Annelen Brunner (Würzburg): Automatische Erkennung von Redewiedergabe in literarischen Texten